Die geographische Verbreitung und Verteilung des Orts-, Gelände- und Familiennamen auf beud

Ortsnamen auf –beud, -bad, -büd finden sich im gesamten deutschen Sprachgebiet und darüber hinaus. Das sorbische Budysin (Bautzen), das polnische Bytom (Beuthen in Oberschlesien) und die tschechichen und mährischen Budovice (Budweis und Budwitz) zeigen die weite Verbreitung, wie auch die norddeutschen Ortsnamenendungen auf –büttel (z.B. Wolfenbüttel, Isenbüttel, Hankensbüttel usw.). Im französisch-deutschen Übergangsgebiet von Botrange im … Continued

Eine Chronologie der schriftlichen Überlieferungen

150 – 200 Die Göttinnen Baudihillia und Beda in Inschriften aus Housesteads am Hadrianswall in Nordengland genannt. Die Stifter der Inschriften sind Friesen. (Rudolf Simek, Lexikon der germanischen Mythologie, 1984, S. 7, 42/43) 360 – 390 Der Alamanne Hariobaudes und die Franken Merobaudes, Mallobaudes und Bauto Offiziere im römischen Herr. Bauto wird römischer Reichsfeldherr und … Continued

Besitz und Rechte am Kloster Stein/Rhein in und um Rotfelden von 1005 bis 1543

Auf der heutigen Rotfelder Gemarkung gab es vor dem 15. Jahrhundert zwei Widemhöfe und zwei Freihöfe, die auf zwei unterschiedliche Adelssitze zurückzuführen sind. Eine Zehend- und Wildbanngrenze, die mitten durch die heutige Gemarkung lief, trennte beide Bereiche, die aber seit dem Jahre 1007 gemeinsam ein Lehen des Bistums Bamberg waren. Aus der Sozialstruktur beider Widemhöfe … Continued